cociana
Der Menükoch

Restaurantpräzision im Privatraum

Der Menükoch

900 € to 2.500 € pro Dinner

Acht oder neun Gänge, eine Brigade aus dreien, ein ganzer Tag Vorbereitung. Das Profil, nach dem Gastgeber zuerst fragen und das sie am seltensten brauchen.

Das ist das Profil mit dem höchsten Können und der engsten Toleranz. Neun Gänge für acht Gäste heißt ein ganzer Tag Vorbereitung, drei Leute in der Küche, eine Anrichtefläche, die es in den meisten Wohnungen nicht gibt, und eine Tafel, die pünktlich Platz nimmt. Sind diese Bedingungen erfüllt, schlägt das Ergebnis die meisten Restaurants, weil der Teller vier Meter reist und das Tempo der Tafel gehört.

Sind sie es nicht, ist es das enttäuschendste Format im privaten Dining: lauwarme Teller, ein Koch, der die Küche nie verlässt, ein Esszimmer, das dem Spülen zuhört. Ein guter Menükoch sagt Ihnen das im ersten Gespräch und schlägt fünf Gänge vor, wenn die Küche keine neun trägt. Dieses Gespräch ist der beste Qualitätsindikator, den Sie bekommen.

Abgerechnet wird pro Dinner statt pro Tag: 900 bis 2.500 Euro für den Koch, dazu ein Commis für 250 bis 400 und der Service getrennt. Restaurantnamen tragen einen Aufschlag, der teils aus Können und teils aus der Anekdote besteht.

Können

Was die Aufgabe wirklich verlangt

  • Ein Neungangmenü bauen, das vier Stunden trägt
  • Nach einem Serviceplan arbeiten, alle zwanzig Minuten ein Gang
  • Saucen und Fonds von Grund auf in einer fremden Küche
  • Achtmal identisch anrichten, und das neunmal hintereinander

Achtung

Das Warnzeichen

Ein Angebot ohne Commis. Ein Koch kann neun Gänge für acht Gäste nicht anrichten und warm halten, was auch immer die Mappe zeigt.

Probe

Wie man vorher prüft

Bestellen Sie zuerst ein Probedinner mit vier Gängen für sechs, bevor Sie einen großen Abend vergeben. Gute Köche erwarten das und begrüßen es.

Diese fünf Fragen stellen

Vor der Buchung

  1. Wie sieht der Serviceplan aus, Gang für Gang, mit Zeiten?
  2. Wer ist Ihr Commis und haben Sie zusammen gearbeitet?
  3. Welche Geräte bringen Sie mit und was brauchen Sie von uns?
  4. Wo wird gespült?
  5. Welche zwei Gänge streichen Sie, wenn wir dreißig Minuten später Platz nehmen?

Fragen von Gastgebern

Sind neun Gänge immer besser als fünf?

Nein. Fünf großzügige, heiß angerichtete Gänge schlagen neun, die anstehen. Die Küche setzt die Zahl, nicht der Ehrgeiz.

Brauchen wir zusätzlich Servicepersonal?

Ja, eine Kraft je sechs Gäste, dazu jemanden zum Einschenken bei Weinbegleitung. Eine Küche aus dreien kann sich nicht selbst servieren.

Formate

Wohin dieses Profil passt

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