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Krug Every Note Counts: Tonstudio mit drei Flaschen Krug auf dem Mischpult

Foto: Krug

Krug · Champagner

Krug und Max Richter: drei Champagner aus 2008, drei Kompositionen

21. Oktober 2026 · 2 Min. Lesezeit

Krug-Kellermeisterin Julie Cavil hat aus der Ernte 2008 drei Champagner komponiert. Der Komponist Max Richter antwortet mit drei Stücken: Clarity, Ensemble und Sinfonia.

Die meisten Gastgeber denken lange darüber nach, was neben einem großen Champagner auf den Teller kommt. Krug hat darüber nachgedacht, was dabei ins Ohr geht. Mit Every Note Counts schlägt das 1843 in Reims gegründete Haus ein neues Kapitel seiner musikalischen Reise auf: eine Begegnung zwischen seiner Kellermeisterin Julie Cavil und dem Komponisten und Pianisten Max Richter, zwei Menschen, die die Liebe zur Präzision, zur Großzügigkeit der Zeit und zu sorgsam gesetzter Emotion teilen.

Eine Ernte, drei Champagner

Ausgangspunkt ist die Ernte 2008, die Krug zu den letzten klassischen Jahren mit nördlichem Klima in der Champagne zählt. Aus ihren Weinen hat Julie Cavil drei eigenständige Ausdrucksformen komponiert, von denen jede eine andere Seite desselben Jahres zeigt:

  • Krug Clos d’Ambonnay 2008: eine Parzelle, eine Rebsorte, ein Jahr.
  • Krug 2008: der Jahrgang des Jahres selbst.
  • Krug Grande Cuvée 164ème Édition: assembliert aus 127 Weinen aus 11 verschiedenen Jahren.
Drei Flaschen Champagner von Krug vor einem Bücherregal
Drei Champagner, ein Jahr: das Krug-Trio hinter Every Note Counts.Foto: Krug

Vom Solo zur Sinfonie

Max Richter hat in seiner eigenen Sprache geantwortet und für jeden Champagner ein eigenes Stück geschrieben. Clarity gehört zum Krug Clos d’Ambonnay 2008, ein Werk für einen Solisten über die radikale Reinheit einer einzelnen Parzelle. Ensemble gehört zum Krug 2008, eine Kammerkomposition, die die idealen Bedingungen des Jahres heraufbeschwört. Sinfonia gehört zur Krug Grande Cuvée 164ème Édition, die orchestrale Antwort auf das, was Krug den großzügigsten Ausdruck der Champagne nennt. Zusammen bilden die drei Sätze eine Neukomposition des Jahres 2008, wie Krug es nennt, die über alle Sinne hinweg nachklingt, statt in der Zeit stehen zu bleiben.

Das Projekt ist aus Eintauchen und langem Austausch entstanden. Der Weg führte von den Weinbergen der Champagne bis in Max Richters Studio in Oxfordshire, wo beide den schöpferischen Prozess des anderen und ihre gemeinsame Aufmerksamkeit für Detail, Natur und Balance erkundeten. Für Krug liegt die Parallele auf der Hand: Im Orchester wie in der Assemblage zählt jede Note, sichtbar oder unsichtbar, für die Harmonie des Ganzen.

Eine Partitur für Krug auf dem Notenpult, Kopfhörer im Vordergrund
Für das Glas geschrieben: die Partitur auf dem Notenpult.Foto: Krug

Verkostung, Livemusik und Dinner in London

Erlebbar wurde die Begegnung bei einem immersiven Abend im Roundhouse in London, der Verkostung, Livemusik und Fine Dining zusammenbrachte. Ein exklusiver Dokumentarfilm begleitet die Reise hinter den Kulissen und zeigt das Erlebnis Champagner jenseits des Glases.

Max Richter beim Blick in eine Partitur für Krug Every Note Counts
Die Zusammenarbeit wuchs aus Eintauchen und langem Austausch.Foto: Krug

Was Gastgeber daraus mitnehmen

Musik und Wein begegnen sich an privaten Tafeln, seit es private Tafeln gibt, doch der Ansatz von Krug ist ungewöhnlich diszipliniert: ein Jahr, drei Weine, drei Stücke, jedes für sein Glas geschrieben. Zu Hause lässt sich die Idee in einen einfachen Plan übersetzen. Schenken Sie die drei in der Reihenfolge der Musik ein, vom Solo bis zum vollen Orchester, und gönnen Sie dem Raum bei jedem einen stillen Moment. Unser Leitfaden zum Weinservice nennt Temperaturen und Reihenfolge, ein Sommelier für einen Abend nimmt dem Gastgeber die Flaschen ab, und unser Marktporträt zeigt, was ein privates Dinner in London braucht.