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Sitzordnung, Etikette und die Aufgabe des Gastgebers

Wer sitzt wo, und warum

Sitzordnung, Etikette und die Aufgabe des Gastgebers

Wie man eine Tafel so setzt, dass sie spricht, was ein Gastgeber während des Dinners tatsächlich tut, wann man steht, wann man spricht und wie man einen Abend freundlich beendet.

Ein Sitzplan ist das eigentliche Menü des Gastgebers. Essen lässt sich delegieren; die Anordnung von vierzehn Menschen nicht, und sie entscheidet, ob der Abend ein Gespräch hat oder vier parallele. Die überlieferten Regeln existieren, weil sie funktionieren: Bekanntes mit Unbekanntem abwechseln, Paare trennen, an jedes Ende einer langen Tafel einen sicheren Erzähler setzen und den Platz mit der Aussicht einem Gast geben statt sich selbst.

Was ein Gastgeber während des Dinners tut

Sichtbar sehr wenig. Der Gastgeber kommt als Erster an die Tafel, eröffnet jeden Gang, behält die beiden stillsten Gäste im Blick und sorgt dafür, dass das Serviceteam ihn für eine Entscheidung findet. Wenn Sie einen Koch engagiert haben, ist die Küche nicht mehr Ihr Raum, was der Art Mensch schwerfällt, die Köche engagiert. Ein Gastgeber, der um halb zehn in der Küche steht, ist ein Gastgeber, dessentwegen die Gäste nicht gekommen sind.

Die kleinen Höflichkeiten

Sagen Sie den Gästen, was das Dinner ist: Sitzzeit, Dauer, Kleidung, ob es eine Rede gibt. Warnen Sie vor allem Ungewöhnlichen auf der Karte, bevor sie sitzen, nicht erst auf dem Teller. Servieren Sie Wasser vor Wein und lassen Sie es nachfüllen. Danken Sie der Crew am Ende vor den Gästen, was nichts kostet und von allen im Raum erinnert wird, die Crew eingeschlossen.

Das Ende

Ein Abend endet am besten, wenn der Gastgeber ihn beendet: Kaffee und etwas Süßes in einem anderen Raum, das Licht eine Stufe heller und ein klarer Moment, in dem Bleiben eine Wahl ist und keine Pflicht. Gäste sind erleichtert über das Signal, und wer die letzte Stunde will, nimmt sie ohnehin, und so entsteht meist der beste Teil eines Dinners.

Fehler

Was schiefgeht

  • Nach Rang statt nach Gespräch setzen
  • Ein Gastgeber, der zwanzig Minuten in der Küche verschwindet
  • Keine Tischkarten bei einem Dinner für vierzehn
  • Einen Abend ausfransen lassen statt ihn bewusst zu beenden

Checkliste

  • Sitzplan geschrieben und Tischkarten gemacht
  • Paare getrennt, an den Tafelenden Erzähler platziert
  • Diätmarkierungen auf dem Plan für die Küche
  • Gastgeber am nächsten zur Servicetür gesetzt
  • Redenfenster vereinbart und getaktet
  • Kaffee in einem anderen Raum, Abfahrtszeit genannt

Fragen von Gastgebern

Brauchen wir Tischkarten?

Ab zehn Gästen ja. Sie ersparen zwei unangenehme Minuten und lassen Sie das Gespräch bewusst bauen.

Wo sollte der Gastgeber sitzen?

Am nächsten zur Küchen- oder Servicetür, damit das Team ihn erreicht und kein Gast den besseren Platz verliert.